Grundsatzentscheidung des BFH zur Behandlung von Leasingsonderzahlungen bei Arbeitnehmern, die die Fahrtenbuchmethode anwenden

Der VI. Senat des BFH hat mit seiner Entscheidung vom 3.9.2015 VI R 27/14 grundsätzlich zur Behandlung von Leasingsonderzahlungen im Rahmen der PKW-Überlassung an einen Arbeitnehmer Stellung bezogen, der die Fahrtenbuchmethode anwendet.

Das Finanzamt hat die Auffassung vertreten, dass die Leasingsonderzahlung vollumfänglich in der Berechnung der PKW-Kosten einzubeziehen sei.

Der BFH hat jedoch deutlich gemacht, dass er dieser Rechtsauffassung nicht folgt.

Vielmehr seien die Kosten zeitanteilig – entsprechend der beim Unternehmen gebildeten aktiven Rechnungsabgrenzungsposten – zu berücksichtigen.

Die Entscheidung des VI. Senats ist zu begrüßen, da sie einerseits Klarheit bringt und andererseits auch hilft völlig unverständliche Ergebnisse zu verhindern.